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14.12.2019 15:00 - 23:59
Kulinarischer Weihnachtsmarkt

Historisches


Am 10. Mai 1896 wurde zur Erinnerung an den Friedensschluss des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 auf Veranlassung des ein Jahr zuvor gegründeten Kriegervereins die so genannte Bismarckeiche gesetzt. Die Eiche war ein Geschenk Bismarcks an den hiesigen Kriegerverein und stammt aus dem Sachsenwald bei Friedrichsruh.
Gegenüber dem Eingang der Kirche präsentiert sich der Baum noch heute als Symbol aus vergangener Zeit.

 


Der Ahnenforscher Albert Bernhardt konnte bei seinen Recherchen zu wolgadeutschen Kolonisten drei Familien ausfindig machen, die im Jahr 1766 von Pfeffelbach nach Russland an die Wolga ausgewandert sind.

Es handelt sich hierbei um die Familien von Johann Heinrich Bier (*26.09.1741 Pfeffelbach), David Hess (*12.03.1718 Pfeffelbach) und Andreas Scherer (*?).


In einem Auszug aus dem dazugehörigen Aufsatz heißt es:

„Johann Heinrich Bier *26.09.1741 Pfeffelbach war der Gründer vom Familienstamm-Bier an der Wolga. Auf dem Schiff haben sich die drei Familien eng zusammengerückt. […]
Die Frau von Johann Heinrich Bier war Maria Rosina Scherer die Tochter von Andreas Scherer. Leider haben Andreas Scherer und 5 (?!) seine Töchtern bis zur Kolonie nicht geschafft. Seine Frau Maria Engel hat in dieser Notlage Jacob Roth geheiratet. Und die dritte Familie war von David Hess *12.03.1718 Pfeffelbach, der in der Kolonie zum guten und zuverlässigen Nachbarn geworden ist.
Am 12.05.1767 sind die drei Familien aus Pfeffelbach in die Kolonie Warenburg angekommen.“

Der Aufsatz kann im Forum für Wolgadeutsche eingesehen werden.

 

1961 wurde ein Ehrenmal zum Gedenken der Opfer der beiden Weltkriege errichtet. Auf der Ehrentafel vor der Kirche stehen die Namen der Pfeffelbacher Gefallenen und Vermissten.

Die Gedenkstätte ist noch heute ein Platz der Trauer für Freunde und Verwandte der Opfer.

 

 

Das Ehrenmal wurde im Jahr 2017 in Eigenleistung restauriert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Entstehungsgeschichte des Ehrenmals:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ortsgemeinde hat das Soldatengrab auf dem örtlichen Friedhof bei den Arbeiten zur Neugestaltung des Friedhofs in den Jahren 2010 - 2012 neu angelegt.
Das Grab ragt zwischen den Urnengräbern als weiteres Mahnmal vor den schlimmen Folgen eines Krieges heraus.

 

Das Schulgebäude in der die Grundschule heute untergerbacht ist wurde 1953 erbaut.
Hier sind einige Bilder und der Zeitungsbericht aus dem Baujahr:

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Bau dieses Schulhauses gab es zwei weitere Schulgebäude, die noch heute jeweils als „altes Schulhaus“ bezeichnet werden und als Zeugen aus vergangener Zeit das Ortsbild prägen.

 

Weitere aktuelle Informationen zur Grundschule finden Sie im Bereich Gemeinde.

 

Dieser Schulaufsatz aus dem Jahr 1951 beschreibt die Entstehung eines wunderschönen Spazierweges, der entlang der preußichen Berge - vorbei am Landeplatz der Drachenflieger - ein Verbindungsweg zwischen Pfeffelbach und Reichweiler geworden ist.